Anwendung

Sheathing

Der Kapsus wird mit offener Schutzhülle gelagert. Vor Beginn der Prozedur wird der distale Teil des Griffs ausgefahren, um das Gehäuse zu umschließen. Das Gerät ist nun bereit für den Einsatz.


SVC-Verankerung

Sobald die Spitze im rechten Vorhof mit dem vorhandenen bildgebenden Verfahren (z.B. Fluoroskopie) lokalisiert wurde, wird das Gerät auf die 5-Uhr-Position gedreht, wobei die Orientierungshilfe als Referenz genutzt wird. Anschließend kann die SVC-Verankerung ausgefahren und in der superior Vena cava verankert werden. Dies geschieht durch das gleichmäßige Zurückziehen des distalen Teils des Griffs, solange bis die SVC-Verankerung über das bildgebende Verfahren gesehen werden kann.


Ausfahren des Gehäuses

Nachdem das Gerät auf die 5-Uhr-Position gedreht und in der superior Vena cava verankert wurde, kann der Rest des Gehäuses im rechten Vorhof geöffnet werden, indem der distale Teil des Griffs gleichmäßig in seine Ursprungsposition zurückgezogen wird.


Vorbereiten der Nadel

Sobald das Gerät vollständig verankert wurde bedient der Arzt das „Priming Wheel“ mit dem Daumen, um die Nadel vorzubereiten. Dieser Vorgang kann dazu dienen, das "Tenting" der Fossa Ovalis durchzuführen und den gewünschten Winkel für die Punktion festzulegen.


Sicherheitsverschluss

Während die Position des „Priming Wheels“ beibehalten wird, wird der Sicherheitsverschluss mit der rechten Hand entfernt. Der blaue Bereich wird anschließend aus Sicherheitsgründen an derselben Stelle fixiert. Nun ist der Kapsus einsatzbereit und der Arzt kann die Punktion durchführen.


Punktion

Um die Nadel einzusetzen, wird der blaue Bereich bis zum grauen Anschlag gedrückt. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, welche die Nadel davon abhalten soll, zu weit in den linken Vorhof vorzudringen.


Einführen des Führungsdrahts

Anschließend wird der Führungsdraht über den Luer Connector am proximalen Ende des Kapsus eingeführt.


Entfernen des Geräts

Der Arzt fixiert den distalen Teil des Griffs an derselben Stelle während er den blauen Teil nach hinten zieht, bis das Gehäuse vollständig ummantelt ist. Während er weiterhin am blauen Teil zieht, kann der Arzt den distalen Bereich loslassen und den Rest des Kapsus aus dem Körper des Patienten herausziehen.


Der Kapsus zur transseptalen Punktion ist derzeit noch nicht für den kommerziellen klinischen Einsatz zugelassen.