Gehäuse

Verankerung

Zunächst wird das atriale Gehäuse des Kapsus im rechten Vorhof geöffnet, um eine sichere Positionierung der Nadel zu gewährleisten.

Sobald das Device an Ort und Stelle ist, muss der Arzt nur noch den Griff auf die 5-Uhr-Position drehen, auf welcher sich normalerweise die Fossa Ovalis befindet. Die Positionierung kann durch konventionelle bildgebende Verfahren bestätigt werden.

Das Gehäuse ermöglicht eine kontrollierte Prozedur mit geringen Abweichungen, was wiederum das Risiko potentieller Komplikationen senkt.


Die Spitze

Die Spitze beinhaltet einen Kanal, der ein reibungsloses Schließen des Geräts ermöglicht, sobald der 0.018’’ Führungsdraht zum linken Vorhof befördert wurde.

Der Führungsdraht verbleibt im linken Atrium, während der Kapsus entfernt wird. Der 0.018’’ Führungsdraht kann anschließend dazu verwendet werden, das folgende diagnostische oder therapeutische Device zum linken Atrium zu führen und die Intervention fortzusetzen.


Das Nadel-Delivery-System

Die Punktionsnadel des Katheters ist von einem Needle-Delivery-System umschlossen, das einen variablen Punktionswinkel ermöglicht. Dies schafft die Voraussetzungen für eine optimale Punktion senkrecht zur Fossa Ovalis. Der Winkel kann auch abhängig von der Prozedur, die der transseptalen Punktion folgt, verändert werden.

Die Spitze des Nadel-Delivery-Katheters ermöglicht das „Tenting“ der Fossa Ovalis. „Tenting“ ist eine Methode zur sichtbaren Verifizierung der richtigen Punktionsstelle mithilfe von intrakardialer Echokardiographie. Der Umfang des „Tenting“ ist abhängig vom Angriffswinkel und der Wanddicke des Septums. Nichtsdestotrotz verschafft das Gerät dem Arzt zusätzliches Selbstvertrauen bei der Durchführung der Punktion.


Sichtbarkeit durch bildgebende Verfahren

Die Position der Nadel in Bezug auf die Punktionsstelle wird entweder durch intrakardiale Echokardiographie oder durch Röntgendurchleuchtung bestimmt. Strahlenundurchlässige Materialien und Platinmarker sorgen für Sichtbarkeit bei beiden bildgebenden Verfahren.

Dank der Kombination aus bildgebendem Verfahren, Positionsverankerung und variablem Punktionswinkel, können die Lokalisierung und die Punktion der Fossa Ovalis mit einem geringen Komplikationsrisiko durchgeführt werden.


Spezifikationen

  • 850 mm Arbeitslänge
  • Kompatibel mit 12 Fr Einführschleuse
  • Kompatibel mit 0.025" Führungsdraht
  • 0.018" Führungsdraht in den linken Vorhof

Der Kapsus zur transseptalen Punktion ist derzeit noch nicht für den kommerziellen klinischen Einsatz zugelassen.