Hintergründe

Wieso wird eine transseptale Punktion durchgeführt?

Der Kapsus ist für kardiologische Prozeduren vorgesehen, die eine transseptale Punktion erfordern. Der Ansatz der transseptalen Punktion erfordert die Katheterisierung des rechten Atriums mit einer anschließenden Punktion/Penetration des Septums. Dies ist sicherer als die Annäherung an den linken Vorhof über die linke Herzkammer. Transseptale Punktionen können sowohl aus diagnostischen als auch aus therapeutischen Zwecken durchgeführt werden und beinhalten ein nur minimales Risiko, wenn sie sorgfältig durchgeführt werden. Dennoch können potentielle Komplikationen auftreten, wie beispielsweise eine Punktion der Aortenwurzel oder eine Tamponade.

Diagnostischer Einsatz:

  • Druckmessung im linken Atrium
  • Linker Ventrikelzugang über die Mitralklappe

Therapeutischer Einsatz:

  • Mitrale Valvuloplastie
  • Elektrophysiologische Intervention zur Katheterablation
  • Paravalvuläre Lecks
  • Verschluss des linken Herzohres
  • Transfemorale Mitralklappenprozedur, z.B. MitraClip

Was unterscheidet den Kapsus von anderen Produkten?

Der Kapsus setzt auf reproduzierbare Methoden zur Lokalisierung von Punktionsstellen. Sein Gehäuse gewährleistet die Konsistenz der Prozeduren und passt sich gleichzeitig an die Verschiedenartigkeit der Patienten an.


Der Kapsus zur transseptalen Punktion ist derzeit noch nicht für den kommerziellen klinischen Einsatz zugelassen.